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Kundenrezensionen:
Autor:
Gast 26.03.2012
Bewertung:
auf keine Fall einen Leitfaden zum erfolgreichen Schreiben vprcereshen mf6chte. Die Essays, alle von Lehrern bzw. Abge4ngern des Literaturinstituts Leipzig verfasst handeln vielmehr vom eigenen Schreiben und dies mit unterschiedlicher Qualite4t, so gibt es Beschreibungen der eigenen Gewohnheiten, detaillierte Darstellungen von Schreibseminaren oder auch blodf Reflexionen der eigenen Te4tigkeit, wie auch Zusammenfassungen der literarischen Situation im deutschsprachigen Raum oder Phe4nomene im Literaturbetrieb von Leuten, die darinnen verwickelt sind, beleuchtet.Alles in allem ist dieses Bfcchlein eine nette Zusammenstellung, manche Beitre4ge he4tte man auslassen kf6nnen, aber andere sind ffcr alle am Schreiben interessierten durchaus interessant. Als Vorlage, wie man selbst schreiben soll, ist es aber fcberhaupt nicht geeignet und es gibt auch keine Literaturliste, wie man sich in dieser Richtung weiter bilden kf6nnte. Deshalb, ein zusammengestfcckeltes, vom Suhrkampverlage netterweise verlegtes Be4ndchen, dass man aus reiner Interesse lesen kann.Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionena0War diese Rezension ffcr Sie hilfreich?a0 | a0 H. P. Roentgen says: 31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich: Schreiben lernen am deutschen Literaturinstitut, 13. Oktober 2005Vona0 a0a0a0a0 Rezension bezieht sich auf: Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?: Berichte aus der Werkstatt (edition suhrkamp) (Taschenbuch) Seit zehn Jahren kann man am deutschen Literaturinstitut Leipzig schreiben lernen. Grund genug, einmal Bilanz zu ziehen, Erfahrungen und Probleme mit dem Studium zu diskutieren. Dreizehn Autorinnen und Autoren haben dazu Beitre4ge geschrieben.Goethe und Schiller hatten das Schreiben nicht studiert, ist einer der he4ufigsten und gleichzeitig de4mlichsten Vorwfcrfe derer, die fest davon fcberzeugt sind, dass man zwar Musik und Medizin, Bildhauerei und Informatik, mf6glicherweise sogar Literaturwissenschaften studieren kf6nne, aber auf keinen Fall das Schreiben. Richtig ist, dass Schiller, Goethe und zahlreiche andere Autoren das Schreiben nicht studiert haben. Aber die Beiden hatten auch keinen Duden, keine Rechtschreibregeln, keine Synonymwf6rterbfccher und keine PCs. Niemand folgert daraus, dass auch nur eines dieser Dinge heute ffcr einen Schriftsteller fcberflfcssig, ja sche4dlich sei.Und wenn sie es auch nicht studiert hatten, gelernt hatten sie es dennoch. Es gibt eben verschiedene Wege, Schreiben zu lernen, mit einem fertigen Faust in der Hand ist Goethe nicht auf die Welt gekommen.Josef Haslinger schildert in seinem Beitrag „Warum Creative Writing seine eigenen Lehrjahre. Ein ebenso anschauliches wie lebendiges Ple4doyer daffcr, dass auch ein Schriftsteller sein Handwerk lernt und lernen muss.In „Genie in der Schulbank diskutiert Burkhard Spinnen die praktischen Mf6glichkeiten, aber auch Grenzen, Schreiben zu lehren. Kein Zweifel, jeder Satz hier verre4t, dass Spinnen sich auskennt mit dem, worfcber er schreibt. „Ganz im Vordergrund steht ffcr mich die Absicht, den Blick des Autors auf seinen eigenen Text zu schulen , sagt er und fasst damit zusammen, was vielleicht banal scheint, es in Deutschland aber (leider) nicht ist.Am Schluss ffcgt er noch ein praktisches Beispiel an, „Silberfische , ein Text, der in zwei Versionen vorgestellt wird. Wenig wurde gee4ndert, nur die Erze4hlerstimme wechselte vom persf6nlichen „Ich zum allgemeinen „Man . Doch der Text klingt jetzt beim Lesen plf6tzlich ganz anders, ein Beweis, wie wichtig und wirksam es ist, sich mit dem Handwerk auszukennen und es zu nutzen.dcber das eine oder andere in Spinnens Artikel kf6nnte man streiten. Etwa darfcber, ob eine Schreibwerkstatt dem Autor nicht doch bei der Erfindung seiner Geschichte Hilfestellung leisten kann. Es gibt schliedflich einige Techniken, die „Hindernisse bei der Geburt eines Textes beseitigen kf6nnen. So mancher schreibt nicht auf, was in ihm steckt, „das ist Kitsch , „so was kann man heute nicht mehr schreiben , „wen interessiert das schon , so klingen die Stimmen, die ihn abhalten, zu schreiben, was er schreiben kf6nnte. Und dagegen gibt es meiner Meinung nach durchaus Methoden.Wie gesagt, darfcber kf6nnte man diskutieren. Doch leider findet in dem Buch eine Diskussion nicht statt. Obwohl die beteiligten Autoren jahrelang am gleichen Institut mit den gleichen Studenten gearbeitet haben, geht keiner darauf ein, was der andere schreibt. Schade.Juli Zeh beschreibt in „Die Heimlichkeit des Schreibens ebenso witzig wie gekonnt ihre hf6chst eigene Schreibmethode, die sich gegen ihren Willen durchgesetzt hat. Eine Bauchschreiberin wie Stephen King und so manch anderer Autor und Autorin. Anders als King erhebt sie aber ihre Methode nicht zu einzig mf6glichen, sie schildert sie einfach. Zweifellos werden sich jetzt viele ebenfalls zu Bauchschreibern erkle4ren, die es nicht sind, nur weil sie ihre Texte nicht strukturieren kf6nnen oder wollen. Doch das ist nicht Zeh vorzuwerfen. In vielen Beitre4gen kommen Schreibratgeber vor. Eigentlich sind es nur zwei, „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt und „Garantiert schreiben lernen . Natfcrlich sind solche Ratgeber abgrundtief schlecht, da sind sich alle einig, obwohl ich stark bezweifle, dass auch nur einer sie gelesen hat. Denn in dieser Ablehnung taucht noch mal das gute, alte Vorurteil auf, man kf6nne Schreiben nicht lehren. Hans-Ulrich Treichel widmet sich ein wenig diesen Ratgebern, findet dort die kuriosesten Ratschle4ge (welche, verre4t er uns nicht), stellt erstaunt fest, dass die Methode in „Garantiert Schreiben Lernen bei manchen hilft und bei manchen eben auch nicht. Was hat er erwartet? Die Methode, die ffcr alle Autoren gilt, egal, ob erfahren oder Frischling, die bei allen Problemen hilft, beim Plotten genauso wie bei der dcberarbeitung, diese Methode gibt es sowenig wie den Stein der Weisen, sowenig wie eine Medizin, die alle Krankheiten heilt. Daraus zu folgern, dass Medizin fcberhaupt fcberflfcssig und unsinnig ist, ist aber genauso falsch. Obendrein stammt der Titel „Garantiert Schreiben Lernen nicht von der Autorin, wie Treichel suggeriert, nicht Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionena0War diese Rezension ffcr Sie hilfreich?a0 | a0 buechermaxe \"buechermaxe\" says: 4 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich: Wie man wird, was man nicht ist, aber immer schon sein wollte!, 8. Oktober 2006Vona0 (Mfcnchen) a0a0 Rezension bezieht sich auf: Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?: Berichte aus der Werkstatt (edition suhrkamp) (Taschenbuch) Ein wissenschaftliches, in Teilen vielleicht auch ein ironisch-polemisches Buch oder nur ironisch gemeint? Der Titel bestimmt. Denn die Autoren des Literaturinstituts in Leipzig besche4ftigen sich mit der Frage, wie man Schriftsteller wird. Woffcr sie Fachleute sind! Lehrende! Also fragt man sich, wenn man das Buch in die Hand nimmt: Gibt es dazu eine Anleitung? Einen Fahrplan? Wann geht der ne4chste Zug dorthin? Mudf man umsteigen oder geht der Weg direkt dorthin? Aber alles bitte e4udferst bequem, mit Sitzplatzreservierung und jedem erdenklichen Service am Platz, voll klimatisiert, Ortsdurchsagen erwfcnscht und so weiter, dass man weidf, wenn man angekommen ist. Aber Schriftsteller zu werden ist nicht so leicht wie es scheint, wie es schreibend beschrieben wird. Das wissen die Autoren auch. Dennoch schreiben sie darfcber, weil sich immer mehr Menschen auf diesen Weg machen. Es sind Wege, die Geld kosten, und Nerven. Besonders die Buchproduktion. Daher le4sst sich weit und breit, oder einfach wissenschaftlich, fcber dieses Thema sprechen. Mudf man, besonders wenn man dieser Zunft angehf6rt, als Autor oder als Lehrer. Geht das, Schriftsteller zu werden erlernen? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Auch das Buch le4sst das offen. Denn am Schreiben allein liegt es nicht. Nicht mal am guten. Manchmal entscheidet nicht der Verlag, nicht mal das lesende Publikum fcber Erfolg, nicht mal Bestsellerlisten. Sondern die Zeit, die verstreicht. Ganz abgesehen von der Auflagenste4rke, dem verkauften Buch, das zwar nicht sicher Leser, doch aber Tantiemen bringt. Und der Zufall, der neben der Zeit hilft, weil die Idee, die in ihm steckt, gut war, ffcr die Zeit seines Entstehens spricht. Oder mehr, oder weniger. Aber es ist vielleicht mehr, etwas zu sein, das Geltung hat, als etwas zu gelten, ohne es wirklich zu sein. Das Buch verunsicherte mich beim Lesen, ob es lesenswert sei. Also lesen sies selbst!Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionena0War diese Rezension ffcr Sie hilfreich?a0 | a0
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